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Rund ums Jahr Salat ernten

Mit einer geschickten Anbauplanung und Pflanzenwahl können Sie das ganze Jahr über Salat aus dem eigenen Garten ernten.

Salatkopf auf dem Feld
Quelle: Gundolf Renze - stock.adobe.com

Aufgrund der größeren Sortenvielfalt ist das Angebot in der warmen Jahreszeit natürlich etwas umfangreicher als in der kalten − dafür schmeckt ein Feldsalat, den man im Januar vom eigenen Beet erntet, doppelt so gut.

Typische Frühlings- und Sommersalate

Wer kein Gewächshaus oder Frühbeet besitzt, für den startet das Salatjahr frühestens ab Ende April/Anfang Mai mit der Ernte der ersten schnellwachsenden Pflück- oder Schnittsalate. Dabei handelt es sich vorwiegend um Salatarten ohne Kopfbildung oder um Kopfsalatsorten, die im Jugendstadium geschnitten werden, wie Eichblatt oder Lollo. Auch Rauke oder junger Spinat bieten schon sehr früh im Jahr einen frischen Salat.

Typische Salate der verschiedenen Jahreszeiten

  • Frühlingssalate: Pflück-/Schnittsalate, Rauke, Postelein
  • Frühsommersalate: Blattsalate (Eichblatt, Kraussalat, Lollo), sonstige Pflück-/Schnittsalate, Rauke
  • Sommersalate: Kopfsalat, Eissalat, Batavia, Romana
  • Herbst-/Wintersalate: Winter-Radiccio, Chinakohl, Herbst-Endivie, Zuckerhut, Feldsalat, Postelein, Rauke

Im Sommer mangelt es dann meist nicht an Salatvielfalt: Nahezu alle kopfbildenden Salate – aber auch die Pflück- und Blattsalate – sind von Juni bis September verfügbar. Neben den üblichen Sommersalaten gibt es darüber hinaus noch Sommerformen der Herbstsalate Endivie und Radiccio. Um ständig mit frischen Salaten versorgt zu sein, sollte man einen satzweisen Anbau verfolgen: Dabei sät oder pflanzt man in zeitlichen Abständen von etwa zehn bis 14 Tagen kleinere Mengen auf die Beete. Damit vermeidet man plötzliche "Salatschwemmen", denen oft salatlose Perioden folgen.

Wann kann man welchen Salat ernten?

MonatErnte von
JanuarWinter-Radiccio, Feldsalat, Postelein
FebruarWinter-Radiccio, Feldsalat, Postelein
MärzPostelein
AprilPflück-/Schnittsalat, Postelein
MaiKopfsalat, Pflück-/Schnittsalat, Rauke
JuniKopfsalat, Sommer-Radiccio, Romana, Rauke
JuliKopfsalat, Eissalat, Sommer-Radiccio, Romana, China-Kohl, Sommer-Endivie, Rauke, Eiskraut
AugustKopfsalat, Eissalat, Romana, China-Kohl, Sommer-Endivie, Rauke, Eiskraut
SeptemberEissalat, Winterradiccio, Romana, China-Kohl, Herbst-Endivie, Zuckerhut, Rauke, Eiskraut
OktoberWinter-Radiccio, Romana, China-Kohl, Herbst-Endivie, Zuckerhut, Rauke, Postelein
NovemberWinter-Radiccio, China-Kohl, Herbst-Endivie, Zuckerhut, Feldsalat, Postelein, Rauke, Postelein
DezemberWinter-Radiccio, Feldsalat, Postelein

Mit Herbst- und Wintersalaten durch die kalte Jahreszeit

Im Herbst und Winter ist das Salatangebot weniger üppig: Die Klassiker unter den Herbstsalaten wie Herbst-Endivie, China-Kohl oder Zuckerhut können je nach Region bis Ende November/Anfang Dezember geerntet werden. Dann, wenn alle anderen Salate wegen Kälte aufgeben, kommen die Kältekünstler zum Zuge: Winter-Radiccio und Feldsalat kann man – an frostfreien Tagen – im Winter und im kaltem Frühjahr bis Anfang März ernten. Wichtig bei den Herbstsalaten ist es, dass diese früh genug im Jahr gesät beziehungsweise gepflanzt werden. Die Saat-/Pflanzzeiten liegen für viele dieser Salate zwischen Juni und September – eine Zeit, in der meist keiner so recht an Herbst und Winter denken möchte.

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Von Apfel bis Zucchini - Das Jahr im Garten

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Im zeitigen Frühjahr wird das Salatangebot knapp

Die Zeit zwischen Mitte März und Ende April stellt mehr oder weniger eine "Durststrecke" für den Salatanbau im heimischen Garten dar. Feldsalat und Radiccio sind meist gerade abgeerntet und die ersten Pflücksalate brauchen noch ein paar Wochen bis zur Erntereife. Doch auch in dieser salatarmen Zeit stehen Hobbygärtnerinnen und -gärtner nicht ganz ohne Salat da: Postelein, eine winterharte Salatpflanze, füllt die "Salatlücke" im Garten, denn er kann auch noch im März und April geerntet werden.


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BZL-Broschüre: Von Apfel bis Zucchini - Das Jahr im Garten


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