Wie unterscheiden sich die Lebenmittelpreise innerhalb der EU?
Die Preise für Lebensmittel unterscheiden sich innerhalb der EU sehr deutlich. In Luxemburg sind sie am höchsten. Dort kosteten im Jahr 2025 Lebensmittel 23,5 Prozent mehr als im EU-Durchschnitt. Besonders preisgünstig lassen sich Lebensmittel in Rumänien einkaufen. Dort liegen die Preise um gut 21 Prozent unter dem EU-Durchschnitt.
Um die Preisunterschiede besser einordnen zu können, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf das durchschnittlich verfügbare Einkommen. Dieses liegt beispielsweise in Luxemburg fast siebenmal so hoch wie in Rumänien. Trotz der höheren Lebensmittelpreise müssen die Luxemburgerinnen und Luxemburger also nur einen deutlich geringeren Teil ihres Einkommens aufwenden, um ihren Nahrungsmittelbedarf zu decken.
Vor diesem Hintergrund sind auch in Deutschland die Preise für Lebensmittel vergleichsweise moderat – obwohl sie allein zwischen 2021 und 2025 um fast 32 Prozent gestiegen sind. Während das durchschnittlich verfügbare Einkommen in Deutschland gut 28 Prozent über dem EU-Durchschnitt liegt, sind es bei den Lebensmittelpreisen lediglich 2,7 Prozent. Besonders günstig fällt dieses Verhältnis in den Niederlanden aus, wo einem Einkommensplus von rund 46 Prozent ein im EU-Vergleich unterdurchschnittliches Preisniveau bei Lebensmitteln gegenübersteht.
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