Warum werden so viele Tomaten importiert?
Der deutsche Tomatenanbau deckt nur 3,8 Prozent des heimischen Bedarfs. In Südeuropa lässt sich aufgrund des wärmeren Klimas und der niedrigen Löhne günstiger produzieren. In den Niederlanden werden die Kosten durch Technik und große Betriebe niedrig gehalten.
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Warum werden Tomaten ausgegeizt?
Tomaten bilden regelmäßig Seitentriebe, die meist ausgebrochen werden, denn eintriebige Pflanzen bilden größere Früchte und lassen sich leichter am Faden aufleiten. Im Hobbygarten können ein bis zwei Seitentriebe an der Pflanze bleiben und einzeln angebunden werden.
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Wann haben Tomaten Saison?
Deutsche Tomaten sind von März bis Dezember erhältlich. Die Hauptsaison läuft von Juni bis September. Heimische Tomaten kommen praktisch ausschließlich aus dem Gewächshaus oder Folientunnel.
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Warum kommen Tomaten meist aus dem Gewächshaus?
Tomaten benötigen hohe Temperaturen und erkranken schnell an der Kraut- und Braunfäule, wenn ihre Blätter vom Regen benässt werden. Deshalb gibt es im Gewächshaus einen höheren und stabileren Ertrag als im Freiland.
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Wie unterscheiden sich der ökologische und der konventionelle Anbau?
Konventionelle Tomaten wachsen in der Regel in Containern oder Säcken, die meist mit Steinwolle gefüllt sind. Bewässert werden sie mit Mineraldüngerlösung. Biotomaten wachsen im Boden und werden mit organischem Dünger versorgt. Der Anbau in Containern ist nicht erlaubt.
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Wie sollte ich Tomaten lagern?
Tomaten halten sich ein bis zwei Wochen bei Zimmertemperatur, im Kühlschank leidet der Geschmack. Tomaten beschleunigen Reife und Alterung von anderem Obst und Gemüse in ihrer Nähe. Unreife Tomaten reifen an einem warmen Platz nach.
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Wie wird im Gewächshaus die Bestäubung sichergestellt?
Bis in die 1980er Jahre wurden Gewächshaustomaten mit Vibrationsstäben bestäubt – heute erledigen das Hummeln. Mithilfe ihrer Flugmuskeln erzeugen sie Vibrationen und schütteln damit den Blütenstaub heraus.
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