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Der Selbstversorgungsgrad mit Sonnenblumenöl lag 2021 bei acht Prozent

Sonnenblumenfeld
Quelle: Thomas Stephan - BLE

In Deutschland konnten 2021 lediglich acht Prozent des Bedarfs an Sonnenblumenöl aus eigener Produktion gedeckt werden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das dennoch eine Steigerung. 2020 hatte der Selbstversorgungsgrad noch bei fünf Prozent gelegen.    

Der allergrößte Teil des hierzulande benötigten Sonnenblumenöls muss also importiert werden. 0,47 Millionen Tonnen Sonnenblumenöl wurden 2021 nach Deutschland eingeführt. Die wichtigsten Lieferländer waren die Niederlande (35 Prozent), Ungarn (29 Prozent) und die Ukraine (19 Prozent). Dabei ist jedoch zu beachten, dass über den Hafen in Rotterdam vermutlich eine erhebliche Menge aus Drittstaaten wie beispielsweise der Ukraine nach Deutschland weiterverschifft wurde und der niederländische Anteil deswegen so hoch ist.

Bei Rapsöl liegt der Selbstversorgungsgrad deutlich höher. Er betrug 2021 43 Prozent (2020: 39 Prozent). Diese Werte beziehen sich auf den in Deutschland geernteten Raps. Die Produktionsmenge von Rapsöl übersteigt sogar den heimischen Bedarf, dafür werden aber große Mengen Rapssamen importiert – 2021 5,3 Millionen Tonnen, vor allem aus Australien (18 Prozent), den Niederlanden (16 Prozent), Frankreich (15 Prozent) und der Ukraine (13 Prozent).


Weitere Informationen

bmel-statistik.de: Selbstversorgungsgrade von Rapsöl und Sonnenblumenöl 2021 leicht gestiegen


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