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Die Ausgaben für Bio-Lebensmittel stiegen 2020 um 22 Prozent

Fast 15 Milliarden Euro gaben die Deutschen 2020 für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus – 22 Prozent mehr als im Vorjahr.

Einkaufstasche mit Gemüse und Obst
Bio-Obst und -Gemüse wurde 2020 teurer, während bei den meisten anderen Warenarten die Preise stabil blieben oder sogar sanken.
Quelle: Robert Kneschke - stock.adobe.com

Damit wuchs der Bio-Umsatz ungefähr doppelt so stark wie der des gesamten Lebensmittelmarktes. 60 Prozent der Bio-Umsätze entfielen dabei auf den Lebensmitteleinzelhandel, 25 Prozent auf den Bio-Fachhandel.

Am stärksten zugelegt haben die sonstigen Einkaufsstätten, zu denen die Hofläden, der Online-Handel (inklusive Lieferdienste), Wochenmärkte, Bäckereien, Metzgereien und Reformhäuser zählen. Zusammen erzielten sie 35 Prozent höhere Umsätze mit Bio-Produkten und profitierten von der gestiegenen Nachfrage während der Corona-Pandemie.

Insgesamt resultiert das Umsatzwachstum fast ausschließlich aus größeren Verkaufsmengen und nur wenig aus Preissteigerungen. Lediglich bei Fleisch, Obst und Gemüse stiegen die Verbraucherpreise, in den anderen Warengruppen blieben sie stabil oder gingen sogar zurück.

Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2021


Weitere Informationen

Oekolandbau.de: Starkes Umsatzwachstum für den Bio-Markt


Wie erkenne ich Bio-Lebensmittel?

Ist bio drin, wo bio draufsteht? Auf welche Bezeichnungen und Labels Sie sich beim Einkauf verlassen können.