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10,6 Millionen Tonnen Kartoffeln wurden 2021 in Deutschland geerntet

Quelle: goldhafen / Getty Images

Nach Jahren kontinuierlichen Wachstums ist die Kartoffelanbaufläche in Deutschland 2021 erstmals wieder zurückgegangen – gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Prozent. Die Erntemenge sank um gut neun Prozent.

Gestiegen ist hingegen der Pro-Kopf-Verbrauch von Speisefrischkartoffeln. Und das gleich um rund ein Siebtel auf 24,2 Kilogramm. Bei Kartoffelerzeugnissen, wie Pommes frites, Kartoffelsalat oder Chips sank er um 400 Gramm. Hauptgründe sind die Corona-bedingten Einschränkungen im Außer-Haus-Verzehr und die im Gegenzug vermehrte Zubereitung von Mahlzeiten in privaten Haushalten.

Trotz gestiegener Nachfrage bei geringerer Ernte konnte der inländische Bedarf an Kartoffeln aus heimischer Erzeugung gedeckt werden. Der Selbstversorgungsgrad lag 2020/2021 bei 145 Prozent.

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2022


Weitere Informationen

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Kartoffelbilanz 2020/21 – Weniger Kartoffelerzeugnisse, mehr Frischkartoffeln verbraucht


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