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Immer mehr heimische Erdbeeren wachsen unter Schutzabdeckungen

Letzte Aktualisierung: 24. März 2026

Im deutschen Anbau sind Erdbeeren nach Äpfeln die zweitwichtigste Obstart. 2025 ernteten die Erzeugerinnen und Erzeuger 128.410 Tonnen Erdbeeren und bedienten damit gut 38 Prozent der heimischen Nachfrage nach frischen Erdbeeren. Knapp 183.000 Tonnen frische Erdbeeren wurden netto importiert.

Mehrere Reihen Erdbeeren werden in einem Folientunnel angebaut
Quelle: Firn/stock.adobe.com

Die Erdbeerpflanzen wuchsen hierzulande auf einer Anbaufläche von 12.721 Hektar – knapp ein Sechstel davon (2.081 Hektar) unter Schutzabdeckungen. Dieser geschützte Erdbeeranbau, in der Regel unter Folientunneln, hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich drei Prozent.

Der Anbau unter Schutz ermöglicht sicherere Ernten mit hohen Qualitäten, er schützt beispielsweise die Früchte vor Wetterrisiken. Die Produktivität auf diesen Flächen ist mehr als doppelt so groß wie im Freilandanbau: 37 Prozent der Erdbeerernte stammte 2025 aus dem geschützten Anbau.


Weitere Informationen

Thünen Institut: Steckbriefe zum Gartenbau in Deutschland: Obstanbau – Erdbeeren


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Die meisten hier angebotenen Erdbeeren stammen aus Deutschland, wegen der großen Nachfrage werden aber auch viele Früchte importiert.

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