Wie viel Getreide benötigt man für ein Brot?
Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026
Weizen ist das wichtigste Brotgetreide. Für ein 1.000 Gramm-Weizenbrot müssen Landwirtinnen und Landwirte rund 850 Gramm Weizen ernten.
Das entspricht etwa 17.000 Weizenkörnern. Bei einem Durchschnittsertrag von rund 800 Gramm oder 16.000 Weizenkörnern pro Quadratmeter müssen sie also etwas mehr als einen Quadratmeter Weizen ernten, um die Menge an Weizenkörnern für ein 1.000 Gramm Weizenbrot zu erhalten.
Um diese 16.000 Weizenkörner ernten zu können, sähen Landwirtinnen und Landwirte im Herbst zuvor rund 400 Körner pro Quadratmeter aus. Nach etwa acht bis neun Monaten Wachstumszeit mit ausreichend Regen und Sonne sowie guter Pflege können sie im Sommer dann das 40-fache der Aussaatmenge vom Feld ernten.
Erntemenge ist erheblich gestiegen
1960 holten Landwirtinnen und Landwirte gerade einmal die Hälfte der heutigen Getreidemenge vom Acker. So lag zum Beispiel 1960 der Durchschnittsertrag je Hektar Weizen bei 3,5 Tonnen, 2025 lag er bei 7,8 Tonnen. Ein Hektar ist eine Fläche von hundert mal hundert Metern (10.000 Quadratmeter), das ist etwas mehr als ein Fußballfeld (0,7 Hektar). Diese enorme Ertragssteigerung in der Landwirtschaft wurde durch den Einsatz neuer Sorten, Dünger und Pflanzenschutzmittel sowie eine starke Mechanisierung und Spezialisierung der Betriebe möglich.
Weitere Informationen
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Brot – Vom Acker bis zum Teller
NDR: Unser Brot
